Behind the Scenes: Der neue Hermes TV-Spot

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Kategorie: Bundesliga, Fundstücke & Anekdoten, Hermes AktuellProdukte & Services


20 Sekunden dauert der neue Hermes TV-Spot – inklusive eines Tag-Ons (eine Sequenz, die an den Haupt-Spot angehängt wird und variieren kann). Dieser wird ab dem 2. Mai um 18:29 Uhr als Countdown-Split direkt vor den Bundesliga-Spielen in der SPORTSCHAU laufen. Wie viel Aufwand hinter so einem Dreh wirklich steckt, den Entstehungsprozess der einzelnen Sequenzen und die Stimmung hinter der Kulisse habe ich mit meiner Kamera für Sie festgehalten.

Bereits Anfang März wird der Werbespot an zwei verschiedenen Aufnahmeorten gedreht. Die erste Location ist eine Papiermanufaktur im Hamburger Elbvorort Nienstedten. Hauptdarsteller ist der ehemalige Rennfahrer Mika Häkkinen. Als Hermes Markenbotschafter hat er schon in diversen Hermes Spots mitgespielt und ist auf diesem Gebiet ein echter Profi.

Als ich am Set eintreffe, beleuchten bereits große Scheinwerfer die Einstellungen für die PaketShop-Szene. Ein Handdouble soll einen Mobilen Paketschein erstellen. Es kann losgehen und schon nach kurzer Zeit und einigem Ausprobieren ist die Sequenz im Kasten. Nun kommt Mika an die Reihe. Das Set wird mit einigen schnellen und routinierten Händen für seinen Shoot umgebaut. Kameras, Scheinwerfer und Mikrofone werden neu ausgerichtet:

Mika schiebt sein Paket über die Ladentheke, wendet seinen Blick in Richtung Kamera und sagt lässig: „Das gibt‘s!“ – Was es mit diesem Satz auf sich hat wird später klar. Einige Mal muss die Szene wiederholt werden. Für einen Nicht-Muttersprachler ist es gar nicht so einfach, die richtige Betonung hinzubekommen. Aber plötzlich – das war’s – die Betonung war perfekt. Die Szene ist „gestorben“, wie man beim Film auch sagt, wenn eine Szene im Kasten ist. Neue Klappe:

Mika hält sein Smartphone in die Kamera und zeigt die Hermes App.

Umzug zur zweiten Location
Cut. Das ging schnell. Alle Szenen sind im Kasten. Jetzt geht es weiter zur Imtech Arena, unserem zweiten Drehort und HSV-Heimstadion. Eisiger Wind, peitschender Regen und Temperaturen um den Gefrierpunkt machen die Dreharbeiten hier nicht gerade einfach, was die Stimmung der Crew jedoch nicht im Geringsten beeinflusst. Die Darsteller bekommen zwischendurch immer wieder warme Jacken umgelegt und Regenschirme werden hochgehalten, um sie vor der Witterung zu schützen.

In dieser Szene spielt Bundesliga-Profi Patrick Helmes (1. FC Köln) sich selbst. Dem Berufssportler merkt man nicht an, dass er eher seltener vor der Kamera steht, um einen TV-Spot zu drehen. Die Zusammenarbeit mit dem Regisseur klappt ganz hervorragend. Und tatsächlich: Das Flutlicht ist an, die Auswechseltafel wird hochgehoben und Patrick Helmes läuft auf. Helmes tritt an den Spielrand, der Schiedsrichter steht neben ihm. Helmes macht sich warm. Ein asiatischer Pressefotograf nähert sich und tippt auf das Hermes Badge an Helmes Trikot und ruft: „Ohhh, Helmes!“

Patrick Helmes dreht sich zum Asiaten um und sagt: „Ja, was gibt’s?“ – die Frage, auf die Mika in seiner Szene bereits mit „Das gibt’s!“ geantwortet hat.

In Kooperation mit Jung von Matt/sports und unserem Marketing-Team werden in 9 Stunden 13 verschiedene Sequenzen gedreht, die am Ende einen Werbespot mit vielen verschiedenen Bildern und Einstellungen ergeben. Die letzte Szene wird um kurz vor 1 Uhr nachts beendet. Ein anstrengender, aber erfolgreicher Tag geht zu Ende.

Lange Rede kurzer Sinn. Überzeugen Sie sich nun selbst – Bühne frei für den neuen Hermes Werbespot:

…und die dazugehörigen Backstage-Szenen:


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