Inga von Nolcken

Bikram Yoga – das heißeste Workout oder schwitz Dich fit!

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Kategorie: Mitarbeiter & Leben


Yoga (Quelle: Your Yoga)Yoga – wie langweilig, ist das wirklich Sport?  Heißer Raum – warum dann nicht gleich in die Sauna? Das waren die Fragen, die sich mir stellten, als meine Kolleginnen das erste Mal über Bikram Yoga sprachen und dass wir das doch unbedingt mal ausprobieren sollten. Neugierig geworden, habe ich mich ein wenig intensiver mit dem Thema beschäftigt, es ausprobiert und muss sagen, mittlerweile bin ich ein begeisterter Yogi, Bikram-Yogi. Und nicht nur ich, auch die zwei Ideengeberinnen sind noch fleißig dabei.

Laut Wikipedia ist Bikram Yoga oder auch Hot Yoga eine markengeschützte Serie von 26 Yoga-Übungen, die in einem heißen Raum praktiziert werden (bei ca. 35-40 Grad Celsius). In  90 Minuten werden die 26 Körperübungen (Asanas) und 2 Atemübungen (Pranayama) immer 2 Mal hintereinander ausgeführt. Der heiße Raum soll eine sichere Muskel- und Sehnenarbeit möglich machen und das Schwitzen soll den Körper „entgiften“.

Und zu schwitzen fängt man bei den Temperaturen tatsächlich schon bei der ersten Atemübung an. Der Yogameister Bikram Choudhury hat diese Yoga-Form entwickelt und begründet die hohe Temperatur im Raum wie folgt: „Will ein Schmied sein Eisen formen, hält er es ins Feuer“. Nachvollziehbar, wie ich finde. Durch die Wiederholungen der einzelnen Übungen sind es ja eigentlich 52, die es gilt zu überstehen. Eine wirklich sportliche und vor allem schweißtreibende Leistung, die man da nach 90 Minuten erbracht hat. Durch die hohe Konzentration, die erforderlich ist, die Übungen richtig auszuführen und vor allem das Gleichgewicht zu halten, vergeht die Zeit unglaublich schnell.

Meine Frage: Yoga = Sport? Hat sich erledigt! Ein tolles Herz-Kreislauf-Training aber eben auch zur Muskelkräftigung. Da diese Yoga-Form weniger bis kaum spirituelle Elemente hat, ist sie auch für Menschen geeignet, die den sportlichen Fokus haben und die Yoga bisher eher mit „OHM“-summenden Meditations-Gruppen verbunden haben.

Für alle, die sich für Bikram Yoga oder auch Yoga generell interessieren, hier noch ein Studio-Tipp in Hamburg Eppendorf: Your Yoga. Hier kann man die verschiedenen Yoga-Arten im Rahmen einer Probewoche prima austesten und so das richtige für sich selbst finden. Und am Ende – wer weiß – findet sich ja doch noch etwas Spiritualität…


1 Kommentar

  1. Bis vor einem Jahr gehörte auch ich zur Fraktion derer, für die Yoga esoterischer Kram ist, der mit Sport aber auch wirklich gar nichts zu tun hat. Doch irgendwann habe ich mich zu einer Probestunde – übrigens auch bei Your Yoga – überreden lassen und war begeistert. Seitdem rolle ich meine Yogamatte zweimal wöchentlich aus. Neben dem sportlichen Effekt tut Bikram Yoga auch der Seele gut: Man ist so konzentriert auf die Asanas, dass man alles andere komplett ausblendet.