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Ingo Bertram

Hermes und die Bundesliga heute im WDR

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Kategorie: Hermes Aktuell


Seit Anfang 2013 ist Hermes als Offizieller Premium-Partner der Bundesliga im Fußballsponsoring aktiv. Seitdem ist unser Logo u.a. auf den Ärmeln der Trikots aller Clubs der Bundesliga und der 2. Bundesliga zu sehen. Darüber hinaus gibt es viele weitere Aktionen, z.B. Ticketverlosungen oder auch die bundesweite Hermes Fan Tour, die morgen zum zweiten Mal startet. Kurzum: ein Sponsoring, das in vielerlei Hinsicht sehr präsent ist und Hermes im wettbewerbsintensiven Paketmarkt weiterhilft.

Doch natürlich wirft ein solches Engagement immer auch Fragen auf: Warum hat sich Hermes die Bundesliga als Werbeumfeld ausgesucht? Und weshalb wird das Geld nicht für andere Zwecke genutzt? Diesen und ähnlichen Fragen geht heute Abend der WDR nach. Unter dem Titel „Sauberer Image-Transfer“ beschäftigt sich die Redaktion von „Sport Inside“ mit verschiedenen Bundesliga-Sponsoren, darunter auch Hermes:

„Der Fußball begeistert die Menschen, er schweißt zusammen und sorgt fast ausnahmslos für positive Bilder und Assoziationen. Davon wollen auch die Sponsoren der Bundesliga-Clubs profitieren – erst recht, wenn es um den eigenen Ruf nicht zum Besten bestellt ist. Und zurzeit gibt es in der Bundesliga gleich mehrere Sponsoren, die in der Kritik stehen: So ist Bundesliga-Generalsponsor Hermes wegen Niedriglöhnen ins Gerede gekommen. […]“

Fußball erreicht Millionen von Menschen

Festhalten muss man zunächst, dass die Fußball-Bundesliga für uns in der Tat ein ideales Werbeumfeld ist. Schließlich ist Fußball DER Volkssport in Deutschland und erreicht hierzulande Millionen von Menschen aus verschiedenen Schichten und Altersgruppen. Das wiederum passt perfekt zu Hermes, denn auch wir haben tagtäglich mit den unterschiedlichsten Menschen zu tun – im PaketShop, an der Haustür und an vielen anderen Orten. Diese „breite Masse“ gilt es zu erreichen. Und dafür ist die Bundesliga ein gutes Sprungbrett.

Marketingbudget: Verteilung, nicht Erhöhung

Festhalten muss man außerdem, dass ein Unternehmen wie Hermes auf dem wettbewerbs- und preisintensiven Paketmarkt ohne Werbung nicht bestehen kann. Im Gegenteil: Wir müssen aktiv dafür sorgen, dass unsere Leistungen öffentlich wahrgenommen werden. Ohne Werbung geht das nicht. Deshalb haben wir uns Ende 2012 dazu entschieden, die Werbebudgets neu zu verteilen (wohl gemerkt: neu zu verteilen, nicht zu erhöhen) und die Bundesliga als Werbeplattform zu besetzen. Im Gegenzug haben wir andere Marketingaktivitäten zurückgefahren. So wurde bspw. im vergangenen Weihnachtsgeschäft auf die Schaltung von TV-Werbespots komplett verzichtet. Und auch bei anderen Werbemaßnahmen wird gespart. Die Marketinggelder wurden also konzentriert und umverteilt, nicht aber erhöht.

Sponsoring hat keinerlei Einfluss auf die Bezahlung

Folgerichtig hat das Sponsoring der Bundesliga damit auch keinerlei Einfluss auf die Bezahlung der für uns tätigen Zusteller. Richtig ist zwar, dass in den letzten Jahren bei Unternehmen, die für uns Pakete ausliefern (die sog. Generalunternehmer), vereinzelt Missstände bei der Bezahlung aufgedeckt wurden, die in der Öffentlichkeit zurecht für Kritik sorgten. Fakt ist aber auch, dass wir als Reaktion darauf umgehend einen sog. Ombudsmann installiert sowie einen Verhaltenskodex erstellt haben, der die Sozialstandards auch bei den Vertragspartnern verbindlich festlegt, die z.B. nicht tarifgebunden sind.

Zertifizierung der Generalunternehmer – mindestens 7,50 Euro die Stunde

Zudem lassen wir seit 2012 als erstes und einziges Unternehmen der Branche unsere mit der Zustellung beauftragten Vertragspartner regelmäßig durch die unabhängige SGS TÜV Saar GmbH zertifizieren. Erst vor wenigen Wochen wurde bereits die zweite Zertifizierungsrunde erfolgreich beendet, die dritte läuft in Kürze an. Grundlage hierfür ist ein umfangreicher Prüfkatalog, der auch die Bezahlung der Zusteller verbindlich regelt:

  • So muss gesichert sein, dass jeder für Hermes tätige Zusteller einen Stundenlohn in Höhe von mindestens 7,50 Euro bekommt.
  • Stundenlöhne unterhalb dieser Grenze akzeptieren wir ebenso wenig wie die Bezahlung auf Stücklohnbasis (also: die Bezahlung pro ausgeliefertem Paket).
  • Vertragspartner, die gegen diese Auflagen verstoßen, müssen entweder mit unserer Hilfe umgehend nachbessern – oder die Zusammenarbeit mit Hermes beenden. (Mehr Informationen in unserem Themen-Spezial Zustellung)

Diese und viele weitere Informationen haben wir im Vorfeld zur Sendung auch den Redakteuren von „Sport Inside“ zur Verfügung gestellt. Zudem wurden alle Fragen der Redaktion transparent und wahrheitsgemäß von uns beantwortet.


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