Mathias Harbeck

Auch große Brüder lernen dazu…

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Kategorie: Fundstücke & AnekdotenProdukte & Services


Eines Abends vor einigen Wochen: Ich komme etwas später vom Büro nach Hause und freue mich auf einen ruhigen Abend. Als ich mich meiner Wohnungstür nähere, wundere ich mich über eine Benachrichtigungskarte von einem anderen Paketdienstleister, die mir sinngemäß sagt: „Leider haben wir Sie heute nicht zu Hause antreffen können. Wir haben eine Sendung für Sie in der Filiale „xy“ hinterlegt. Diese können Sie ab dem folgenden Werktag zwischen 09:00 – 18:00 Uhr abholen.“

Folgende Gedanken schossen mir durch den Kopf:

  • Ich habe doch gar nichts bestellt? Wer hat mir denn was geschickt?
  • Mist: Den Rest der Woche werde ich beruflich unterwegs sein und schaffe es nicht, in die Filiale zu gehen. Na gut, dann hole ich mir das Paket am kommenden Samstag ab

Die Woche über hatte ich bereits herausgefunden, dass mir mein Bruder einige Erinnerungen an unseren letzten Urlaub zusammengestellt und diese per Paket an mich versandt hat – als kleine Überraschung und als Dankeschön für die erlebnisreiche Zeit. Herausgefunden habe ich das, weil er mich am Telefon fragte, ob ich mich über die Fotos gefreut habe, die ich ja leider noch nicht in den Händen hielt. Somit war leider die Überraschung dahin und ich wusste, was mich am Samstag erwartet…

Der Gang zur Filiale

Nun ja, an besagtem Samstag schlief ich erst einmal gemütlich aus (was in Anbetracht des vorigen langen Abends auch wirklich wichtig war), frühstückte ohne Zeitdruck und machte mich kurz vor Ende der Öffnungszeit auf den Weg zur angegeben Adresse auf der hinterlegten Benachrichtigungskarte.

Anscheinend hatten auch andere Bewohner meines Stadtteils die gleiche Idee und so stand ich mit einigen anderen Benachrichtungskartenbesitzern, die auch nur „kurz“ ein Paket abholen wollten, in der Warteschlange. Das erlebnisreichste in dieser Situation war die Tatsache, dass man unweigerlich mit den anderen Wartenden ins Gespräch kommt. Während des 30-minütigen Schlangestehens erfuhr ich, dass

  • in meiner Gegend ein neues Baugebiet geplant wird
  • bei Hagenbecks ein Elefantenbaby geboren wurde
  • das Spiel des FC Bayern München gegen FC Barcelona das beste Spiel aller Zeiten gewesen sein soll. Ich wollte mich nicht outen, so behaupte ich einfach, das Spiel nicht gesehen zu haben, was dazu führt, dass mein mitteilungsbedürftiger vor mir stehender Abholer alle Einzelheiten erläutert.

Nach circa 30 Minuten war ich an der Reihe und konnte, leider nicht mehr so sehr gespannt, die Reiseerinnerungen meines Bruders übernehmen.

Im Nachhinein habe ich mich bei meinem Bruder über die Versandart „beschwert“ und fragte, warum er nicht die Sendung mit Hermes versandt hatte. Seine Antwort war „mein Büro verschickt alles mit denen. „Na toll!“ dachte ich mir.

Da lobe ich mir die Möglichkeit, meine Internetbestellungen bei meinem Kiosk (und natürlich Hermes PaketShop) um die Ecke abzuholen.

Bevor ich bei Hermes meine Tätigkeit begann, war ich nicht allzu online-affin. Ich habe wenig im Internet bestellt und es war mir relativ egal, wer mir meine Bestellung nach Hause befördert. Aber seit ich bei Hermes beschäftigt bin, genieße ich die Möglichkeit, bis 21.00 Uhr bei meinem Kiosk einfach und mit einem kleinen Schnack mein Paket abzuholen. Ohne das übliche „Bitteschön  – Dankeschön“ vom Nachbarn, wenn er mal wieder netterweise mein Paket angenommen hat.

Ich konnte meinen Bruder überzeugen und freue mich schon auf die nächste Überraschung, die dann hoffentlich mit Hermes kommt und vorher nicht verraten wird!

Haben Sie die Möglichkeit auch schon mal genutzt, eine Bestellung bei einem PaketShop Ihrer Wahl abzuholen? Ich bin davon überzeugt, dass alle, die tagsüber selten Zuhause erreichbar sind, die Vorteile schnell genießen werden. Versuchen Sie es einfach mal bei Ihrer nächsten Bestellung!


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