Miriam Duma

Jobstart in Zeiten von Corona: Interview mit Hermes Newbie Julia Kühnemuth

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Kategorie: Gastbeiträge & Interviews, Hermes Aktuell, Jobs & Karriere


Neue Menschen, Abläufe und Themen – der Jobstart erinnert manchmal an den ersten Schultag. Vieles ist fremd, gleichzeitig ist alles aber auch wahnsinnig spannend: Wie wird das Miteinander mit den Kolleg*innen sein? Findet man sich schnell in die neuen Aufgaben ein? Als ob dies allein nicht aufregend genug ist, kommt aktuell noch ein weiterer Faktor hinzu: Die Corona-Krise. Unsere neue Kollegin Julia gibt uns einen Einblick, wie ihr Start bei Hermes unter diesen besonderen Bedingungen verlaufen ist, und wie das Onboarding aus dem Homeoffice für sie funktioniert.

1. Hallo Julia, am 1. April bist du bei Hermes als Corporate Communications Manager gestartet. Wie bist du überhaupt zu Hermes gekommen?

Als für mich feststand, dass ich die Segel beruflich neu setzen möchte, habe ich mich bei verschiedenen Jobportalen wie StepStone angemeldet und von da an täglich Mails mit Stellenausschreibungen erhalten. Irgendwann war die Stellenanzeige von Hermes mit dabei und ich wusste: Das ist es! Die Aufgabenbeschreibung hat einfach unheimlich Lust auf den Job gemacht und das Unternehmen an sich war mir natürlich auch nicht fremd.

2. Was werden deine Aufgaben im Bereich der Unternehmenskommunikation sein? Worum kümmerst du dich bei Hermes?

Der Aufgabenbereich ist sehr abwechslungsreich, genau das hat mich auch gereizt. Neben der Beantwortung von Medienanfragen gehören die aktive Planung und Umsetzung externer wie auch interner Kommunikationsthemen und -maßnahmen dazu. Außerdem darf ich die Social Media Kanäle mitbetreuen.

3. Dein Start verlief aufgrund der Corona-Krise anders als geplant. Erzähl doch mal: Wie war es für dich, als Neustarter direkt ins Homeoffice zu gehen?

Tatsächlich habe ich mir meinen ersten Tag etwas anders vorgestellt. Nach ein paar Jobstarts weiß man ungefähr, was einen erwartet, und wie die ersten Tage für gewöhnlich ablaufen. Aber aufgrund der Corona-Krise kam alles anders. Homeoffice an sich ist für mich nichts Neues und ich wusste aus meinem vorherigen Job, dass das prima klappen kann. Für den Kopf war es kurzzeitig allerdings etwas verwirrend: Neuer Job, gleicher „(Home-)Arbeitsplatz“?! Aber das hat sich schnell gelegt. Die Technik habe ich bereits einen Tag zuvor erhalten, sodass ich nach ein paar technischen Herausforderungen am 1. April direkt starten konnte. Ich würde lügen, wenn ich sage, ich war nicht aufgeregt an meinem ersten Tag. Im Gegenteil! – Auch, wenn ich in meinen vertrauten vier Wänden saß. Aber meine Chefin und das Team haben mich per Video-Call sehr herzlich willkommen geheißen. Obendrein erreichten mich noch ein bunter Willkommens-Blumenstrauß und ein Hermes-Starterpaket. Am Mittag haben wir uns alle virtuell zum Lunchen „getroffen“. Natürlich hätte ich das Team gerne live und in Farbe kennengelernt. Aber ungewöhnliche Zeiten erfordern eben ungewöhnliche Maßnahmen.

4. Wie ist dein Onboarding bis jetzt insgesamt gelaufen?

Das Onboarding aus dem Homeoffice heraus läuft aus meiner Sicht problemlos. Zunächst hatte ich eine Reihe an Kennenlern-Calls mit den einzelnen Teammitgliedern, um zu erfahren, womit sich jede*r Einzelne thematisch beschäftigt. Dann ging es auch schon langsam los mit der Einführung in einzelne Tools und Plattformen. Im Februar war ich außerdem schon einmal zu einem Onboarding-Tag in der Hermes Zentrale, sodass ich bereits eine ungefähre Ahnung von einigen Dingen hatte. Das erleichtert meinen Einstieg und das Ankommen sicherlich und es fühlt sich auch weniger nach einem „Blind-Date“ an, weil man die Kolleg*innen schon einmal „live“ gesehen hat. Wir sind im Team zudem stetig im Austausch, egal ob Chat, Telefonate oder Video-Calls. Neben festen Team-Routinen kann ich mich bei Fragen jederzeit an die Kolleg*innen wenden. Sie nehmen sich alle sehr viel Zeit, um mich bestmöglich an Bord zu holen. Das ist wirklich toll und gibt mir trotz der Distanz ein schönes Gefühl! Super für das Reinkommen war auch, dass ich mich bereits in den ersten Tagen direkt mit einbringen durfte. So stand an Tag drei gleich mal das Einsprechen des interne Nachrichten-Podcasts an. Nebenbei finden hin und wieder „digitale Kennenlern-Kaffees“ mit Kolleg*innen aus anderen Bereichen statt. So setzt sich das „Hermes-Puzzle“ auch aus dem Homeoffice Stück für Stück zusammen.

5. Wie arbeitet es sich für dich aus dem Homeoffice und wie hast du es für dich gestaltet?

Zugegebenermaßen bin ich kein großer Fan von Homeoffice. Für manche mag es nahezu paradiesisch sein: kein Pendeln, eine gewisse Flexibilität was die Zeiteinteilung angeht und nebenbei kann man auch mal fix ein Päckchen annehmen. Ich persönlich habe sehr gerne meine Kolleg*innen um mich herum. Zudem hilft mir die räumliche Trennung zwischen Arbeitsplatz und zu Hause dabei, auch meine Gedanken in den Feierabend zu schicken. Nichtsdestotrotz habe ich mich gut im Homeoffice eingerichtet. Da ich grundsätzlich ein sehr strukturierter Mensch bin, fällt es mir nicht schwer, mich auch in den eigenen vier Wänden gut zu organisieren und Routinen zu entwickeln. Hinzu kommt, dass wir uns täglich zweimal im Team per Call hören, um den Tag zu besprechen. Das schafft zusätzlich Struktur, zudem starten wir den Tag so gemeinsam und beenden diesen auch zusammen. Grundsätzlich glaube ich, dass sich durch diese Zeit das Bild von Homeoffice ändern wird, hat es doch in Teilen bislang ein eher schlechtes Image. Klar ist es vielleicht gerade für Eltern jetzt (noch) schwieriger, die Grenzen zwischen Beruf und Privatleben zu ziehen, aber nichtsdestotrotz sehen wir doch alle, dass definitiv auch sehr produktiv gearbeitet wird.

6. Was fehlt dir am meisten im Homeoffice?

Am meisten fehlt mir der direkte Kontakt mit den Kolleg*innen, auch wenn sie alle nur „einen Klick entfernt“ sind und wir uns regelmäßig ausführlich austauschen. Aber der kleine übliche Plausch und Spaß nebenbei bleibt natürlich schon ein bisschen auf der Strecke.

 7. Was wird das Erste sein, was du machst, wenn wieder Normalität einkehrt?

Da muss ich nicht lange überlegen! Ich werde, sobald es geht, meine Familie inklusive Hund und Pferde in Nordhessen besuchen. Sie alle so lange nicht zu sehen fällt mir als Familienmensch schon schwer. Zudem freue ich mich darauf, endlich meine Freunde wiederzusehen und außerhalb der eigenen Wohnung wieder aktiver sein zu dürfen.

Vielen Dank für das Interview, Julia! Weiterhin viel Erfolg im neuen Job und eine schöne Zeit im Homeoffice. Wir freuen uns schon auf das persönliche Kennenlernen :)


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