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Tina Breske

Wie kann Hermes Online Shops unterstützen? Hermes Sales Manager Patrick Kleine-Albers im Interview

Verfasst von: | Keine Kommentare
Kategorie: Gastbeiträge & Interviews, Hermes Aktuell, Produkte & Services, Verantwortung & Engagement


Hermes VertriebsmitarbeiterUnser Sales Manager Patrick Kleine-Albers stand vor kurzem dem Rechtsportal JanoLAW in einem Interview Rede und Antwort. JanoLAW bietet Online Shops juristische Beratung und stellt abmahnsichere Dokumente wie AGB, Impressum oder Datenschutzerklärung zur Verfügung. Im Interview spricht Patrick Kleine-Albers unter anderem über den boomenden eCommerce-Markt, die Geschäftskundenangebote von Hermes und gibt Tipps für das Retourenhandling:

1. Immer mehr Menschen erledigen ihre Einkäufe im Internet und lassen sich die Ware nach Hause schicken. Ist das für einen Logistikdienstleister wie Hermes nicht ziemlich praktisch?

Absolut! Seit Jahren steigen unsere Paketmengen kontinuierlich an, derzeit transportieren wir allein in Deutschland schon über eine Million Sendungen pro Tag – und es werden immer mehr, auch weil immer mehr Menschen online einkaufen. Zum Vergleich: Vor zehn Jahren wurden in Deutschland gerade einmal 3,6 Milliarden Euro durch Online-Shopping umgesetzt. Für 2013 erwarten die Analysten des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels (BVH) bereits einen Umsatz von 33,5 Milliarden Euro. Online-Shopping boomt also – und davon profitiert natürlich auch Hermes.

2. Viele Deutsche kennen Hermes vor allem als Zustelldienst von Otto und anderen Versandhändlern. Transportieren Sie auch Pakete von Privatpersonen?

Ja, heute kann ausnahmslos jeder mit Hermes versenden, ganz egal ob Privatperson, Powerseller, Online-Shopbetreiber oder Großkonzern. Das selbstgepackte Weihnachtspäckchen für die Großmutter transportieren wir also genauso zuverlässig wie die nächste Bestellung aus dem Versandhaus. Auch viele kleine und mittelgroße Online-Shops verschicken ihre Pakete heute mit Hermes. Für den Händler rechnet sich das, da er bereits ab 300 Sendungen pro Jahr einen Geschäftskundentarif in Anspruch nehmen kann. Hinzu kommen bis zu vier Zustellversuche, eine Online-Sendungsverfolgung in Echtzeit und eine kostenfreie Versicherung gegen Verlust oder Beschädigung – übrigens auch beim Päckchen. Auf Wunsch kümmern wir uns darüber hinaus um die Abwicklung von Retouren, Warenprüfungen oder die Erstellung eines internationalen Webshops. Sie sehen: Hermes ist längst mehr als „nur“ ein Zustelldienst.

3. Wer im Internet bestellt, vertraut heutzutage auf die Möglichkeit, Waren zurücksenden zu können. Wie reagiert Hermes auf diesen Trend?

Rücksendungen sind gerade beim Online-Shopping in Deutschland gang und gäbe. Besonders bei Textilien werden häufig mehrere Größen zur Auswahl bestellt – schließlich ist der Rücktransport oft im Preis mit inbegriffen. Händlern raten wir grundsätzlich, das Zurücksenden so bequem wie möglich zu gestalten, da ein kundenfreundliches Retourenmanagement längst ein wichtiger Wettbewerbsfaktor ist.

Rund um das Thema Retouren bietet Hermes deshalb eine große Bandbreite an Serviceleistungen an, die sich individuell auf die Bedürfnisse des Händlers anpassen lassen. Wichtig dabei: Wie ein Kunde die bestellte Ware zurückschicken kann, bestimmt allein der Händler. Viele unserer Auftraggeber ermöglichen es ihren Kunden beispielsweise, ihre Retoursendungen in einem der über 14.000 Hermes PaketShops in Deutschland abzugeben. Für den Verbraucher ist das von Vorteil, da unsere Shops selbst in ländlichen Regionen immer in der Nähe sind. In Großstädten liegt die durchschnittliche Entfernung zum nächsten Hermes PaketShop sogar nur bei rund 600 Metern. Das Auto kann also getrost stehen bleiben. Hinzu kommen ausgedehnte Öffnungszeiten, und das häufig sogar am Wochenende und in den späten Abendstunden. Das macht es vor allem für Berufstätige bequem. Andere Auftraggeber lassen Retouren hingegen von Hermes an der Haustür des Kunden abholen. Das macht vor allem bei großen und schweren Paketen Sinn, die nicht mal eben so einfach zum Shop gebracht werden können.

4. Viele Händler und Privatpersonen versenden auch ins europäische Ausland. Wie kann Hermes hier unterstützen?

Der grenzüberschreitende Versand spielt in Europa eine immer größere Rolle – und zwar sowohl bei großen Markenunternehmen als auch bei kleinen und mittelgroßen Online-Händlern. Mit Hermes haben Shopbetreiber und Privatpersonen deshalb nicht nur die Möglichkeit, in zahlreiche EU-Staaten, sondern auch in die Schweiz und nach Liechtenstein zu versenden. Hierbei übernimmt Hermes auf Wunsch sogar die Zollformalitäten, ein All-Inclusive-Angebot also. Privatpakete ins Ausland befördert Hermes je nach Destination bereits ab 9,90 EUR, auf Wunsch sogar mit Haustürabholung. Darüber hinaus ist Hermes heute bereits mit eigenen Gesellschaften in Großbritannien, Russland, Österreich und Italien vertreten. Ein starkes Signal dafür, wie wichtig der internationale Warenversand schon heute ist.

5. Immer mehr Konsumenten legen großen Wert auf Nachhaltigkeit, und das nicht nur beim Einkauf von Lebensmitteln. Was tut Hermes auf diesem Gebiet?

Nachhaltiges Wirtschaften gehört für Hermes seit Jahrzehnten zum festen Bestandteil des Kerngeschäfts. Unter dem Label „WE DO!“ verantwortet Hermes heute zahlreiche Aktivitäten, die von Klima- und Umweltschutz bis hin zu sozialem Engagement reichen. So testet Hermes derzeit beispielsweise den weltweit ersten elektrisch betriebenen Transporter im Wirtschaftsverkehr. Dazu sind in den nächsten vier Jahren zwanzig Vito E-Cell Fahrzeuge in Hamburg und Berlin bei der Paketzustellung im Einsatz. Ergänzt wird der Fuhrpark um weitere Erdgas- bzw. über Brennstoffzellen betriebene Fahrzeuge.

Auch bei unseren Immobilien stehen Klima und Umwelt stets im Fokus, etwa durch den Einbau von Solaranlagen, eine besonders energieeffiziente Bauweise oder den Betrieb von Biomasse-Anlagen zur Wärmegewinnung. Seit jeher engagiert sich Hermes außerdem auch im sozialen Bereich. Ein Beispiel: In Norddeutschland werden im Rahmen der „NABU KORKAMPAGNE“ handelsübliche Flaschenkorken für die Wiederverwertung gesammelt. Hermes transportiert sie ehrenamtlich zu den „Winterhuder Werkstätten“, einer anerkannten Einrichtung für Behinderte in Hamburg, wo die Korken zu Dämmgranulat verarbeitet werden. Durch die Aktion erhalten behinderte Menschen Arbeit. Und ein Teil der Verkaufserlöse fließt in Öko-Projekte des NABU, mit dem Hermes seit langem kooperiert. Eine tolle Sache!

Alle Informationen für gewerbliche Versender zu unserem ProfiPaketService gibt es hier: https://profipaketservice.hlg.de

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