Katja Schott

Weiterbildung bei Hermes: Katja Ruf im Interview mit Alexander Lange zur Trainingsreihe „Führung“

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Kategorie: Gastbeiträge & Interviews, Jobs & KarriereMitarbeiter & Leben


In meinem Artikel über unser Hermes Weiterbildungsprogramm habe ich vor einiger Zeit beschrieben, wie Hermes Weiterbildung versteht und wie unser Programm aufgebaut ist. Um zu zeigen, wie groß und bunt die Vielfalt der Weiterbildungs-maßnahmen bei Hermes ist, interviewe ich in den kommenden Monaten immer mal wieder Kollegen, die Seminare besucht haben und Live-Berichte geben können.

Hermes Mitarbeiter Alexander LangeDen Start macht heute Alexander Lange, Abteilungsleiter Portalmanagement & Social Media mit 5 Mitarbeitern und seit Januar 2011 bei Hermes.

Hallo Herr Lange, Sie haben die Trainingsreihe „Licence to Lead“ bei unserem Trainingspartner ProAktiv besucht. Wie kam es dazu?

Der Besuch dieses Trainings ist für neue Führungskräfte bei der Hermes Logistik Gruppe Deutschland (HLGD) obligatorisch. Jede Führungskraft mit Personalverantwortung besucht bei der HLGD zu Beginn ihrer Tätigkeit dieses Training. Und so war ich nach knapp 10 Monaten bei der HLGD an der Reihe.

Worum geht es in diesem Training genau?

Im „Führungstraining 1“ lernen junge Führungskräfte innerhalb von 6 Präsenztagen verteilt über knapp 6 Monate die Methoden und Kompetenzen kennen, die sie für ihren Alltag im Umgang mit ihren Mitarbeitern benötigen. Dabei ging es während der Präsenztage immer darum, das theoretische Wissen über z. B. die eigene Wirkung, die zielorientierte Führung, das richtige Übertragen von Aufgaben, das professionelle Führen von Zielerreichungs- oder Kritikgesprächen sowie die Übermittlung von Entscheidungen aufzubauen.

Dieses Wissen wurde anschließend in „Rollenspielen“ und unterschiedlichsten Situationen mit dem Trainer geübt, bevor man es in den Wochen nach dem Präsenztag in der Praxis, gepaart mit einigen anderen verbindlichen „Hausaufgaben“, anwenden konnte.

Was hat Ihnen am Seminar am besten gefallen?

Der hohe Praxisbezug. Vor uns „Trainees“ stand kein Theoretiker von der Akademie, sondern ein Trainer, der selbst gestandene Führungskraft und viele Jahre leitender Manager in einem Industrieunternehmen war. Dadurch wirkten die Lerneinheiten auf mich persönlich authentischer und glaubwürdiger. Zudem war es ein offenes Seminar, d.h. es waren Führungskräfte aus 6 anderen namhaften, norddeutschen Unternehmen dabei, die alle unterschiedliche Erfahrungen und teilweise „haarsträubende“ Praxisbeispiele mitbrachten.

Im Nachhinein hat mir auch das Thema „Hausaufgaben“ gefallen, da ich mich zu jedem Präsenztag vorbereiten musste und dadurch das vorher erlernte Wissen anzuwenden hatte, um vorzeigbare Ergebnisse zu erzielen.

Gab es auch was, was Sie vielleicht anders erwartet hätten?

Ja, ich hatte erwartet, dass das gesamte Training viel theoretischer abläuft, als es am Ende war.

Was ist nach diesem Training anders? Wo können Sie die Inhalte des Trainings in Ihrem Arbeitsalltag bei Hermes anwenden?

Ich habe viel aus dem Führungstraining mitgenommen, was ich heute in meinen Arbeitsalltag integriert habe. Beispiele sind da der regelmäßige, strukturierte Fortschritts- oder Führungsdialog mit meinen Mitarbeitern, die Methode „Management by walking around“ oder das sog. „Rendezvous mit mir selbst“, also das bewusste Blocken von Zeiten, in denen ich mich organisiere und die nächsten Schritte plane.

Anders ist seit dem Training, dass ich mir der Führung meiner Mitarbeiter bewusster bin und weiß, dass ich einen Werkzeugkasten von Führungsinstrumenten präsent habe, aus dem ich mich bedienen kann. Das gibt mir mehr Gelassenheit im Alltag.

In welcher Situation oder bei welchen Fragestellungen würden Sie Kollegen dieses Training weiterempfehlen?

Auf jeden Fall Nachwuchsführungskräften, die vor diese neue Aufgabe gestellt werden. Aber auch erfahrenere Chefs könnten Führungssituationen erleben, die sie so noch nicht kennen, z. B. die Notwendigkeit zur Aussprache eines „Tadels“. Wie macht man das richtig? Was muss man arbeitsrechtlich beachten? Um die dadurch entstehenden Unsicherheiten abzubauen, könnte dieses Training weiterhelfen.

Vielen Dank für das Interview, Herr Lange und weiterhin alles Gute für Ihre Führungsrolle bei Hermes!

Weitere Artikel zu diesem Thema: Das Hermes Weiterbildungsprogramm – wie wir die Weiterbildung unserer Mitarbeiter unterstützen

 


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