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Alexander Lange

Für andere aktiv werden – Hanjo Schneider über sein Engagement für die „Tirupur School for the deaf“

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Kategorie: Gastbeiträge & Interviews, Hermes Aktuell, Mitarbeiter & Leben, Verantwortung & Engagement


Bereits seit 2001 engagieren sich bonprix-Mitarbeiter für die „Tirupur School for the Deaf“, eine Schule für gehörlose Kinder im Bundestaat Tamil Nadu in Südindien.

Die Verantwortlichen der Schule haben es sich zum Ziel gemacht, den körperlich benachteiligten und meist aus sozial schwachen Familien stammenden Kindern eine Ausbildung zu vermitteln, die sie in die Lage versetzt, ihren Lebensunterhalt später einmal selbst zu bestreiten. Ob direkte Patenschaft für ein Kind oder allgemeine finanzielle Unterstützung  – gemeinsam mit dem Trägerverein bon help kann jeder, der gerne helfen möchte, auch auf dem Spendenportal betterplace.org für die „Tirupur School for the deaf“ aktiv werden.

CEO Hermes Europe Hanjo Schneider Hanjo Schneider, Konzern-Vorstand Services der Otto Group und CEO Hermes Europe, unterstützt das Projekt seit mittlerweile drei Jahren. 

Warum unterstützen Sie das Projekt?

Weil ich es wichtig finde, dass Kinder – gerade auch mit körperlichen Handicaps – überall auf der Welt eine Perspektive haben und dabei unterstützt werden, ihr Leben selbst gestalten zu können. Die „Tirupur School for the deaf“ ist eine Schule für Gehörlose im Süden Indiens, in der mittlerweile über 300 Kinder leben und deren Eltern sich aus finanziellen Gründen nicht selbst um eine zukunftsfähige Ausbildung kümmern können. Im Unterricht lernen sie zuallererst die Gebärdensprache, Lesen und Schreiben. Darüber hinaus setzen sich die Kinder aber mit den gleichen Lerninhalten wie an herkömmlichen Schulen  – also Fremdsprachen, Mathematik oder den naturwissenschaftlichen Fächern – auseinander. Bedenkt man, dass eine Patenschaft für ein Kind an dieser Schule nur 120 Euro im Jahr – also 33 Cent pro Tag – kostet und damit Kleidung, Essen und alles weitere Benötigte angeschafft werden können, ist es für viele von uns also sehr einfach, einem anderen Menschen zu helfen, seinen eigenen, selbstbestimmten Weg zu gehen.

Was wurde schon erreicht?

Zunächst mal ist es sehr beeindruckend, dass sich die Schule auch dank der Unterstützung vieler bonprix-Mitarbeiter zu mehr als 95% aus Spendengeldern finanzieren kann. Für mehr als immerhin 300 Kinder bedeutet diese Hilfe nämlich die Chance auf ein Zuhause, soziale Kontakte, eine Ausbildung, also eine wirklich lebenswerte Zukunft. Zudem werden sie auch individuell gefördert, können ihre Talente ausprobieren und beispielsweise an sportlichen Wettkämpfen teilnehmen. Das alles ist in Indien noch nicht so selbstverständlich wie in Deutschland und eine sehr positive Entwicklung, die man fördern sollte. Entsprechend mache ich auch Freunde, Bekannte und Geschäftspartner auf die „Tirupur School for the deaf“ aufmerksam und bitte sie um Unterstützung.

Was ist noch geplant?

Allein um den täglichen Betrieb aufrecht zu erhalten, bedarf es immer wieder Hilfestellungen. Beispielsweise müssen dringend Tische und Stühle angeschafft werden, um die Klassenräume adäquat auszustatten.  Wer möchte, kann sich auf der Spendenplattform betterplace für die „Tirupur School for the deaf“ engagieren. Dabei kann man das Projekt allgemein finanziell unterstützen oder aber, was ich besonders gut finde, bestimmte Projekte fördern – und das schon ab 1 Euro sowie jederzeit auch anonym. Ein Set mit jeweils 10 Tischen und Stühlen für die Unterrichtsräume kostet rund 850 Euro. Wer hier also spendet weiß folglich genau, was mit seinem Geld passiert und wie es investiert wird. Das Wissen darum und die Möglichkeit direkt zu helfen, finde ich einfach gut und hoffe viele weitere Unterstützer. 

 Tirupur School of the deaf

Wenn auch Sie helfen möchten, können Sie gern auf der Spendenplattform betterplace.org für die „Tirupur School for the deaf“ aktiv werden.


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